Quartalsreihe Smartphone in einer stationären Wohngruppe
Zwölf Termine à 90 Minuten im Gemeinschaftsraum. Sechs Bewohnerinnen und Bewohner brachten ihre eigenen Telefone mit. Die Sitzordnung blieb ein offener Halbkreis, damit Lippenbewegungen sichtbar waren. Zwei Personen aus dem Kollektiv waren an jedem Termin im Raum.
Die ersten vier Stunden galten dem Entsperren, der Lautstärke und dem Anruf. Danach kamen Kurznachrichten und das Versenden eines Fotos. Jede Stunde begann mit der Wiederholung. Pausen lagen nach dreißig und nach sechzig Minuten, abgestimmt auf den Wohnbereich.
Zum Quartalsende übergaben wir Handouts in Großdruck, eine Liste der eingerichteten Schritte und eine kurze Einweisung für den Spätdienst. Offene Fragen der Angehörigen nahmen wir ins Protokoll.